Böden im Hangar der Pilatus Flugzeugwerke AG

19.01.2026 | Aktuelles

Ein Boden zum Abheben

Beim Bau einer neuen Wartungshalle mit Nebengebäude legte der Flugzeugbauer Pilatus (Stans/CH) Wert auf Bodenbeschichtungen, die alle individuellen Anforderungen der anspruchsvollen Nutzung erfüllen. In enger Absprache mit StoCretec (Kriftel/D) kamen auf den Zweck abgestimmte Beschichtungen mit klar definierten Leistungsschwerpunkten zum Einsatz. Kriterien waren unter anderem die chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit, Rissüberbrückung, Rutschhemmung und elektrische Leitfähigkeit.

Die Pilatus Flugzeugwerke AG ist ein führender Hersteller von einmotorigen Turbo-Prop-Flugzeugen. Nun realisierte das Unternehmen in Buochs (im Zentralschweizer Kanton Nidwalden) den Neubau einer beeindruckenden Wartungshalle sowie eines direkt angeschlossenen, dreigeschossigen Nebengebäudes. Für die Planung der Gebäude griff der Bauherr erneut auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Strüby Konzept AG aus Seewen, Schweiz, zurück.

Für die unterschiedlichen Ansprüche an die Böden der modernen Hallen und Räume galt es, Lösungen zu entwickeln. Ob elektrisch leitfähig, chemisch hoch widerstandsfähig, verschleißfest oder UV-beständig: Je nach Anforderung fand sich bei StoCretec das passende Bodenbeschichtungssystem. Für die insgesamt etwa 8.000 Quadratmeter Bodenfläche in den Servicebereichen der Flugzeuge kam das StoCretec OS 8 Verkehrsflächensystem StoFloor Traffic DV 100 zum Einsatz. Die Systemlösung für Bodenplatten hat ihre Eignung bei rückseitiger Feuchteeinwirkung bewiesen. StoFloor Traffic DV 100 ist rutschhemmend und widerstandsfähig gegen starken chemischen Angriff durch beispielsweise Öle, Treibstoff oder Salz. Durch eine Versiegelung mit StoPur DV 508 ist insbesondere in den Einfahrts- und häufig geöffneten Torzonen die UV-Beständigkeit der Bodenbeschichtung gegeben.

In den Wartungsbereichen für die hoch sensible Flugzeugmechatronik setzte das erfahrene Planungsbüro auf das volumenleitfähige Beschichtungssystem StoFloor ESD KU 614. Es sorgt dafür, dass die empfindlichen Bauteile nicht durch elektrostatische Entladungen beschädigt werden. Es erfüllt alle gängigen ESD-Normen und ist mechanisch beständig. Die Leitfähigkeit der Epoxidharzbeschichtung StoPox KU 614 ist nahezu unabhängig von der relativen Feuchte. So werden auch bei einer niedrigen Luftfeuchtigkeit von 12 Prozent die Anforderungen der gängigen ESD-Normen an die Leitfähigkeit einwandfrei erfüllt. Nicht nur funktionell überzeugt das in zahlreichen Farbtönen erhältliche Epoxidharz. Der Verzicht auf Kohlenstofffasern führt zu einer homogenen Optik und ermöglicht auch helle Farbtöne. Weiterhin bietet das System sehr gute Verlaufseigenschaften und einen geringen Verbrauch. Eine zusätzliche Versiegelung ist nicht erforderlich. Das spart Zeit beim Einbau.

Für die gut 1.100 Quadratmeter der mechanischen Werkstätten entschied sich das Expertenteam für StoFloor Traffic Elastic EZ 500. Das OS 11a Oberflächenschutzsystem bietet erhöhte Rissüberbrückung, ist verschleißfest und chemisch hoch widerstandsfähig. Es schützt die Bausubstanz vor dem Eindringen von Wasser und darin gelösten Schadstoffen.

Im Untergeschoss befinden sich zusätzlich Werkstätten für Galvanotechnik. Für den vorsorglichen Schutz des Grundwassers vor Schadstoffen aus dem Galvanikprozess wählte das Expertenteam StoFloor Industry Elastic WHG Deck 100. Das Beschichtungssystem ist hoch rissüberbrückend und besitzt eine sehr hohe chemische Widerstandsfähigkeit gegenüber einer Vielzahl von Medien.

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