Kritik an „verlorenem Jahr“ im Infrastrukturbau

16.07.2025 | Aktuelles

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie warnt vor einem Stillstand bei großen Infrastrukturprojekten. Trotz vorhandener Haushaltsmittel und Sondervermögen seien 2025 bisher nur wenige Vorhaben realisiert worden. Branchenvertreter sprechen von einem „verlorenen Jahr“, in dem wichtige Projekte nicht vorankommen.

Ursachen des Stillstands

Als Hauptgründe werden langwierige Genehmigungsverfahren, komplizierte Ausschreibungsprozesse und fehlende Entscheidungen auf politischer Ebene genannt. Auch steigende Baukosten und die unsichere Wirtschaftslage haben nach Einschätzung von Experten zu Verzögerungen beigetragen.

Auswirkungen auf die Bauwirtschaft

Der schleppende Fortschritt führt nicht nur zu wirtschaftlichen Einbußen für Bauunternehmen, sondern verzögert auch die Modernisierung von Straßen, Brücken und Schienen. Dadurch steigt das Risiko, dass Deutschland im internationalen Vergleich weiter zurückfällt, wenn es um leistungsfähige Infrastruktur geht.

Perspektiven für den weiteren Verlauf

Ob das angekündigte „Bau-Turbo“-Programm Abhilfe schaffen kann, bleibt abzuwarten. Branchenvertreter fordern, dass vorhandene Mittel schnell und unbürokratisch eingesetzt werden, um geplante Projekte umzusetzen und neue Ausschreibungen zu ermöglichen.

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